Türel Süts Lebenslauf:

Türel Süts Lebenslauf:

Türel Süt wird in der Türkei geboren und geht in jungen Jahren nach Großbritannien, wo er verschiedene Kunstprojekte in Zusammenarbeit mit Gemeinden ins Leben ruft. Bei solchen gemeinschaftlichen Projekten legt er jeweils Wert darauf, dass entweder die Öffentlichkeit direkt am Kunstprojekt beteiligt wird, oder aber dass die Thematik des Kunstprojektes Denkanstösse liefert, um das Leben innerhalb der Gemeinde zu verbessern.

Türel wird an einem heißen Sommertag des Jahres 1972 in Izmir (Türkei) geboren.

Früh erkennen seine Eltern, dass Türel sowohl Interesse für die Malerei, als auch ein besonderes Talent dazu entwickelt. Sie schicken ihn daher bereits mit fünf Jahren zu Zeichen-und Malkursen. Als er sieben ist, werden seine Gemälde im Rahmen des Kinderprogramms Gökkusagi (Regenbogen) in dem türkischen Fernsehsender TRT gezeigt. Unter den Ermutigungen seiner Lehrerin Frau Fusun gelingt es Türel zwischen dem siebten und dem zwölften Lebensjahr eine Reihe von Preisen und Trophäen zu gewinnen

 Mit achzehn Jahren schafft Türel die Aufnahme an die Dokuz Eylulu Universität in der Türkei, wo er die bildenden Künste studiert. Während seines Studiums arbeitet er zusammen mit seinem Professor und Mentor Herrn Zeki Karcioglu in einem Studio für Fresken als professioneller Künstler. Während der langen Sommerferien an den Universitäten bereist er ganz Europa und nimmt Auftragsarbeiten an. Sobald er sein Studium vollendet hat, zieht er nach Großbritannien, nimmt weiterhin Auftragsarbeiten an, und beginnt zudem damit, Kunstprojekte mit und für Gemeinden ins Leben zu rufen.

Recent projects:

England

In den Jahren 2007 und 2008 hält Türel eine Ausstellung mit dem Titel “Turkish Delight” ab. Dies ist nicht nur in Hastings, sondern wahrscheinlichnauch in ganz England die erste Ausstellung von Panel Fresken. Die Ausstellung soll die Harmonie der Stadt wiederspiegeln, und daher sind deren Motive Menschen und Gebäude, die der Stadt im Laufe der Zeit ihren besonderen Stempel aufgedrückt haben, wie beispielsweise Elizabeth Blackwell, Thomas Brassey, John Logie Baird und Hastings Castle.

2008 – 2009

Türel gründet und leitet das Gemeinde Kunstprojekt mit dem Titel “Recycled Art for the Victims of Redundancy”. Bei diesem Projekt werden Materialien, die ansonsten in den Abfall gewandert wären, wiederverwertet, um Kunstwerke zu kreieren. Dies geschieht in Zusammenarbeit mit Leuten, die im Zuge der Globalen Wirtschaftskrise, die zu jener Zeit herrscht, ihren Arbeitsplatz verloren haben. Insgesamt vierzig Leute nehmen an dem Kurs teil, wobei sie lernen Entscheidungen zu treffen und Kunstwerke zu schaffen.

Juli 2009

Türel organisiert den wahrscheinlich ersten internationalen Wettbewerb in recycelter Kunst in England

August 2009

In Hastings findet Türels Ausstellung mit dem Titel “Recycled Art” statt.

Während seines Aufenthalts in England werden fünf von Türels Kunstwerken dauerhaft ausgestellt. Eines davon in einer Kirche, drei in einem Museum und das letzte im Rathaus von Hastings. Türel gewinnt auch einige Preise, der wichtigste davon, als er für besondere Verdienste innerhalb der Gemeinde von der Stadt Hastings zum “Local Hero” ernannt wird.

2010

In diesem Jahr hat Türel an seinem neuesten Projekt gearbeitet, welches den Titel “Sense The colours – Farben mit allen Sinnen erfahren” trägt. Die im Rahmen dieses Projekts entstandene Ausstellung wird Blinden und Sehbehinderten Menschen erlauben, seine Kunstwerke zu berühren und zu riechen. Eine detaillierte Audiobeschreibung der Kunstwerke wird ebenfalls vorhanden sein. Mit dieser Ausstellung möchte Türel blinden und sehbehinderten Menschen die Möglichkeit eröffnen, mit seiner Kunst in der Weise zu interagieren, wie sie es von vielen Bereichen des Lebens her gewohnt sind, nämlich unter Zuhilfenahme aller anderen Sinne.

Die Inspiration zu diesem Projekt kam Türel bei der Beobachtung, dass in den Museen und Kunstgalerien dieser Welt das Berühren der Kunstwerke streng verboten ist, und dass sich Hilfsmöglichkeiten für Blinde und Sehbehinderte auf ein Minimum beschränken.

Das inhaltliche Thema der Ausstellung sind Tiere und die Natur. Zum einen bietet sich die Natur mit ihrem mannigfaltigen Farbreichtum als Thema für eine Ausstellung geradezu an, zum anderen möchte Türel in seinen Werken auch auf das drohende Aussterben vieler Arten auf unserem Planeten hinweisen. Die Kunstwerke werden an verschieden Standorten ausgestellt sein. Am 6. November werden sie im Hotel Riva, Konstanz zu sehen sein, und werden dann bis Februar 2011 im Internationalen Blindenzentrum in Landschlacht ausgestellt sein. Danach wird die Ausstelling zunächst im Blindenheim Freiburg und dann im Restaurant Blindekuh in Basel zu sehen sein.

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